Unser Olivenöl von unserer eigenen Finca in Aragón
Unser Olivenöl stammt von unserer eigenen Finca in Aragón. Die Finca liegt im Matarraña, in der Provinz Teruel, und umfasst rund 56 Hektar. Ein großer Teil davon ist bewaldet. Dort wachsen unter anderem Pinien und Eichen, im Unterholz aber auch viel Rosmarin und Thymian.
Für uns als Imker ist natürlich auch das interessant, denn gerade Rosmarin und Thymian bieten unseren Bienen dort einiges.
Der landwirtschaftlich genutzte Teil liegt im Tal und umfasst ungefähr 20 Hektar. Das Gelände ist terrassenförmig angelegt, wie man es in dieser Gegend häufig findet.
Auf diesen Terrassen standen viele alte Olivenbäume, die im Laufe der Jahre stark verwildert waren.

Wir haben dann nach und nach damit angefangen, diese Bäume wieder freizuschneiden und zu pflegen.
Das geht nicht von heute auf morgen. Manche Bäume waren stark zugewachsen und mussten erst einmal überhaupt wieder freigestellt werden. Danach braucht es Pflege und Zeit, bis sie sich wieder vernünftig entwickeln und Früchte tragen.
Genau das machen wir Stück für Stück weiter.
Die meisten unserer Bäume sind Empeltre
Der größte Teil unserer Olivenbäume gehört zur Sorte Empeltre.
Das ist eine Sorte, die hier in der Region schon sehr lange heimisch ist und im Matarraña und im Bajo Aragón traditionell angebaut wird.
Daneben stehen auf unserer Finca aber auch einige Bäume der Sorten Picual und Arbequina.
Damit haben wir heute drei unterschiedliche Sorten, die sich auch geschmacklich klar voneinander unterscheiden.
Empeltre
Empeltre ist die Sorte, von der wir auf unserer Finca die meisten Bäume haben.
Das Öl ist eher mild und hat ein leicht nussiges Aroma.
Gerade diese Sorte gehört sehr stark zu der Region, in der unsere Finca liegt. Deshalb ist Empeltre für uns auch ein Stück weit die typischste Sorte unserer eigenen Ernte.
Arbequina
Arbequina ist ebenfalls mild, aber etwas fruchtiger.
Das Öl passt gut zu Salaten, Gemüse, Brot oder leichteren Gerichten, bei denen der Geschmack des Olivenöls nicht zu kräftig sein soll.
Picual
Picual ist im Vergleich dazu deutlich kräftiger und intensiver.
Diese Sorte eignet sich gut für herzhafte Gerichte, zum Grillen oder kräftigen Anbraten und überall dort, wo man das Olivenöl auch wirklich schmecken möchte.
Unsere Erntemenge ist noch überschaubar
Unsere Olivenbäume sind zum Teil erst seit einigen Jahren wieder richtig in Pflege.
Deshalb ist die Erntemenge im Moment noch relativ bescheiden.
Im vergangenen Jahr haben wir ungefähr 600 Liter Olivenöl bekommen.
In diesem Jahr hoffen wir auf ungefähr die doppelte Menge oder vielleicht auch etwas mehr.
Das lässt sich vorher aber nie genau sagen.
Beim Olivenanbau spielt das Wetter eine sehr große Rolle. Niederschlag, Trockenperioden, Temperaturen und der Verlauf des ganzen Jahres wirken sich darauf aus, wie die Bäume tragen.
Unsere Erntezeit liegt ungefähr zwischen Dezember und März.
Erst dann sieht man wirklich, wie gut oder schlecht das Jahr für die Oliven war.

Die Menge soll mit den Jahren wachsen
Wir werden auf der Finca nach und nach noch weitere Olivenbäume freischneiden und pflegen.
Dadurch wird sich voraussichtlich auch unsere Erntemenge weiter steigern.
Unser Ziel ist dabei aber nicht, aus der Fläche möglichst viel herauszuholen.
Wir möchten die alten Bäume vernünftig weiterentwickeln und wieder in einen guten Zustand bringen.
Für uns gilt beim Olivenöl im Grunde das Gleiche wie bei unseren anderen Produkten:
Qualität geht vor Quantität.
Wenn wir in den kommenden Jahren mehr Öl bekommen, dann soll das vor allem daran liegen, dass sich die Bäume weiter erholen und wieder mehr tragen.
Eine Region, in der Olivenanbau dazugehört
Das Matarraña liegt im Osten der Provinz Teruel in Aragón.
Die Landschaft ist geprägt von Wald, Hügeln, alten landwirtschaftlichen Flächen und vielen terrassenförmig angelegten Grundstücken.
Oliven gehören dort seit sehr langer Zeit zur Landwirtschaft.
Gerade die Sorte Empeltre ist für diese Gegend typisch und wird dort traditionell angebaut.
Das war für uns auch einer der Gründe, die vorhandenen Olivenbäume nicht einfach sich selbst zu überlassen.
Sie waren da, sie gehören zu dieser Landschaft und viele von ihnen standen dort schon lange, bevor wir die Finca übernommen haben.
Also haben wir angefangen, sie wieder freizulegen und zu pflegen.
Heute liefern genau diese Bäume unsere Oliven.
Von der eigenen Finca bis zum Öl
Die Oliven für unsere Öle stammen von unseren eigenen Bäumen.
Geerntet werden die Früchte während der Erntezeit von Dezember bis März.
Anschließend werden sie zu nativem Olivenöl extra verarbeitet.
Bei dieser Qualitätsklasse wird das Öl direkt aus den Oliven und ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen.
Das ist auch auf unseren Etiketten entsprechend angegeben.
Für uns ist dabei vor allem wichtig, dass am Ende ein sauberes und geschmacklich gutes Öl entsteht.
Wir wollen kein Massenprodukt daraus machen.
Die Menge bleibt so groß, wie unsere eigene Ernte es hergibt.
Drei Sorten aus unserer eigenen Ernte
Ab jetzt findet ihr drei verschiedene Olivenöle von unserer eigenen Finca im Shop:
Empeltre
mild und leicht nussig
Arbequina
besonders mild und fruchtig
Picual
kräftig und intensiv
Alle drei stammen von unseren eigenen Olivenbäumen in Aragón.
Und alle drei schmecken unterschiedlich.
Wer also Olivenöl nicht nur nach Preis oder Flaschengröße auswählt, sondern auch mal verschiedene Sorten probieren möchte, hat damit einen ganz guten Vergleich.
Im Shop findet ihr die einzelnen Öle mit den jeweiligen Größen und Produktangaben.
Und in den nächsten Beiträgen stellen wir die drei Sorten auch noch einmal einzeln vor.
Zu unseren Olivenölen im Shop →